St. Willehad Katholische Kirchengemeinde Wilhelmshaven

Navigationsmenüs (Bischöflich Münstersches Offizialat)

Auto als geschützter Raum für Unfallopfer

Malteser sammeln spenden

 

Die Notfallseelsorge (NFS) und das Krisen-Interventions-Team (KIT) arbeiten seit sechs Jahren zusammen.

Diese Kooperation ist landesweit als beispielhaft bekannt. KIT und NFS ergänzen sich gegenseitig. 

So werden an den Feiertagen die Einsatzbereitschaften wechselweise verteilt. Das schafft für die in der NFS tätigen Pastoren Freiräume, um Gottesdienste zu halten.

Ein großer Wunsch von KIT und NFS ist ein gemeinsames Einsatzfahrzeug. 

Im Sommer wurde eine Spendenaktion gestartet, die inzwischen die stattliche Summe von fast 10000 Euro eingebracht hat. Leider noch zu wenig, um einen guten Kleinbus mit einigen Sonderausstattungen wie Standheizung anzuschaffen.

© St. Willehad

Norbert Witton, Stadtbeauftragter der Malteser und KIT-Teamleiter, nahm in diesem Monat jeweils eine Spende der Volksbank Jever über 1000 Euro und eine Spende über 500 Euro vom Team "Lichterfest" der katholischen St. Willehad Gemeinde für das Auto in Empfang. 

" Wir freuen uns über jede Spende, die uns näher zur geplanten Anschaffung des Einsatzfahrwagens bringt",

sagt Witton.  

Mit Sorge denkt er an Unfall-Einsätze, bei denen den Helfern kein geschützter Raum zur Verfügung steht, um traumatisierte Personen direkt am Ereignis zu betreuen.

"In unseren privaten Fahrzeugen, mit denen wir bisher zu Einsätzen fahren, können und dürfen wir keine Betreuung durchführen."

Die Mitarbeiter von KIT und NFS arbeiten ehrenamtlich und konfessionsneutral. 

Für die Einsätze gibt es keine abrechenbare Entschädigung oder Aufwandsvergütung.

Dieser Dienst wird zum 100 Prozent vom Träger der Notfallseelsorge und den Maltesern selbst getragen.

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung von Grosse Bockhorn vom 21. Dezember 2017

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