St. Willehad Katholische Kirchengemeinde Wilhelmshaven

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15. April 2018

40 Jahre Kolpingsfamilie Schortens – wir waren dabei!

Gerhard Böhling, Bürgermeister von Schortens, lag mit seiner Vermutung richtig, dass es auch paar ältere Kolpingsfamilien gibt als die von Schortens.

Und auf seine vorsichtige Frage „Wilhelmshaven?“ wußte Wilhelm Dopjans aus dem Vorsitzenden Team der KF Schortens sofort die Antwort: „04. März 1883!“

Ehrensache für uns, den Schortensern mit Banner und mit einer kleinen Abordnung von Kolping Geschwistern zu gratulieren!

© Kolping

12 Banner standen am Altar, als unser Präses, Pfr. Holger Kintzinger die Festpredigt hielt.

Und Pfr. Walter Albers hat dann zum Schluß auch noch alle Namen vorgelesen:
Ahlhorn, Ammerland, Brake, Delmenhorst, Einswarden, Hude, Lohne, Oldenburg, Nordenham, Varel, Wilhelmshaven und natürlich Schortens.

Ein schöner und beeindruckender Beweis für den freundschaftlichen Zusammenhalt der Kolpingsfamilien.

 

 

 

 

Gemeinschaft mit tiefsinnigem Nenner

Kolpingfamilie Schortens feierte 40-jähriges Bestehen – Gründungsmitglieder geehrt

Menschen vor Elend zu bewahren ist bis heute Zweck der Kolpingfamilien.  In Schortens ist auch die Ökumene ein wichtiges Anliegen.

Mit einer Festmesse und der Ehrung von Gründungsmitgliedern feierte die Kolpingsfamilie Schortens in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit ihr 40-jähriges Bestehen. Gertrud und Dr. Wilhelm Dopjans sowie Marlies und Harald Schubart bilden seit Herbst 2017 das Leitungsgremium.

Sie würdigten die Gründungsmitglieder Josef Ecke, Christine und Rudi Fiebag, Barbara und Heinz Grande, Hans Jockisch, Paul Lipinski, Elisabeth Lockmann, Wilma und Willfried Nitz, Karin und Hermann Praegla, Irmgard Ptok und Paul Rother mit Urkunden.

Ebenfalls geehrt wurde Benno Lockmann, der der Kolpingsfamilie in Garrel bereits vor 60 Jahren beitrat. Bannerabordnungen der Kolpingsfamilien Ammerland, Einswarden, Ahlhorn, Hude, Brake, Oldenburg, Delmenhorst, Wilhelmshaven, Lohne, Varel, Nordenham und Schortens zogen mit dem Lied „Wir sind Kolping“ in die Kirche ein.

Ihre Bannerfarben Orange und Schwarz zeigten Freude und Ernst des Lebens, so Dr. Wilhelm Dopjans.

Er würdigte seine Amtsvorgänger Wilhelm Plohr, Rudi Fiebag, Christl Gmelch und Elisabeth Lockmann.

Die Ökumene sei wichtiges Anliegen dieser Kolpingsfamilie.

Unter den 30 Kreuzträgern am Karfreitag sei die Hälfte evangelisch gewesen. Es genüge nicht, in jeder Messe für christliche Einheit zu beten. Im Jahr des Reformationsjubiläums habe er viel über Martin Luther gelernt und begreife nicht, was Katholiken und Protestanten trenne, sagte Dr. Dopjans. Sie wollten nicht auf das 1000. Reformationsjubiläum warten, sondern beständig kleine Schritte gehen.

© Karrasch

Pfarrer Walter Albers begrüßte in der Festmesse die Bannerträger befreundeter Kolpingfamilien.

Die Festmesse wurde von den Pfarrern Walter Albers, Alfons Kordecki und Holger Kintzinger, Kolpingpräses von Wilhelmshaven, gehalten.

Walter Albers erinnerte an Adolf Kolping, der den ersten katholischen Gesellenverein vor fast 180 Jahren gründete.

Er habe Gottvertrauen und den Blick für die Nöte seiner Zeit gehabt.

Der Wunsch vieler Menschen nach Gemeinschaft und ein tiefsinniger, gemeinsamer Nenner hätten Menschen auch in Schortens zusammengeführt. Ziel der Kolpingbewegung sei es nach wie vor, Menschen vor Elend zu bewahren oder sie daraus zu befreien.

Aus einem Männerkreis sei von Pfarrer Erhard Bögershausen, Gast der Festmesse, 1978 die Kolpingsfamilie initiiert worden. Sie zähle heute 58 Mitglieder. Ein Frauen- und ein Familienkreis kamen hin zu. Der familiäre Zusammenhalt sei  stets sichtbar.

Beten, Lernen und Handeln seien die Maxime, so Holger Kintzinger. Er wünschte der Kolpingsfamilie Freude aneinander und am Herrn, Ausstrahlungskraft und Nachwuchs.

Die Lieder wurden von der Schola unter Leitung von Johannes Reinders begleitet.

Bürgermeister Gerhard Böhling hob beim Empfang den Beitrag der Kolpingbewegung zu sozialer Gerechtigkeit und selbstbestimmtem Leben hervor.

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung von Henning Karrasch vom 17. April 2018

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