St. Willehad Katholische Kirchengemeinde Wilhelmshaven

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24. Oktober 2026 | Gedanken zum Sonntag von Pastoralreferent Reinhard Stolte der Katholischen Kirchengemeinde St. Willehad

Über den Wolken

Nächste Woche feiern wir in der katholischen Kirche das Fest Allerheiligen und Allerseelen.

Wir versammeln uns auf den Friedhöfen und denken an unsere Verstorbenen.

Es werden Kerzen auf den Gräbern entzündet.

Es wird gebetet und sich erinnert.

Wenn wir als Christen den Begriff „Himmel“ benutzen, denken wir oft an den Ort, wo unsere lieben Verstorbenen bei Gott sind, oder wie Paulus es ausdrückt: „… dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel“.

Befreiung von allen Ängsten

Mit diesen Gedanken kann uns dieser Liedtext von Reinhard Mey Trost zusprechen, wenn wir um einen lieben Menschen trauern.

Der Himmel wird hier beschrieben als ein Ort der Befreiung von allen Ängsten, von allen Sorgen, als ein Ort unendlicher Freiheit.

Frei von aller Schwere dürfen wir unsere lieben Verstorbenen bei Gott wissen, an dem Ort, den wir als Himmel bezeichnen.

Wenn wir für unsere Verstorbenen beten, beten wir mit den Worten: „Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchtet ihnen. Lass sie ruhen in Frieden.“

In diesem Bittgebet wird eine unendliche Ruhe, ein unendlicher Friede bei Gott beschrieben.

Vertrauen wir darauf, dass unsere Lieben, um die wir trauern, die wir so sehr vermissen, diesen Frieden gefunden haben.

Vielleicht kann uns der Blick zum Himmel helfen, wo das Schwere, Last und Sorgen ihre Kraft verlieren und wir uns unseren Verstorbenen nahe fühlen.

Dieser Blick zum Himmel kann uns Gottes unendliche Liebe und Weite bis über den Tod hinaus erahnen lassen.